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Carmeq engagiert sich in der Serienentwicklung für Volkswagen

18.02.2013

Seit Mitte 2011 können Kunden des VW-Konzerns Easy Open in immer mehr Modellen als Zusatzausstattung ordern. Voraussetzung für die Funktion Easy Open ist das Keyless-Entry-System, bei dem der Funkschlüssel erkannt wird und sich das Fahrzeug bei Annäherung der Hand an den Türgriff selbständig öffnet. 

Wenn das Easy-Open-System verbaut ist und der Funkschlüssel sich im Heckbereich befindet, kann der Heckdeckel durch einen gezielten Kick unter den hinteren Stoßfänger geöffnet werden. 

Seit Anfang 2010 ist die Carmeq an dem konzernweiten Projekt beteiligt. 

Zur Erkennung der Fußbewegung, des sogenannten Kicks, werden zwei kapazitive Sensoren längs im hinteren Stoßfänger verbaut. Wichtig dabei ist, dass die Sensoren möglichst weit weg von metallischen Leitern und insbesondere masseführenden Karosserieteilen verbaut werden, weil diese die kapazitiven Eigenschaften und damit die Performance stören. Die optimale Verbauposition zu finden, war eine von mehreren Herausforderungen. Carmeq ist in der Rolle des Modulverantwortlichen mit all den dazugehörenden Aufgaben, wie die Koordination mit anderen Marken, die Durchführung von Erprobungsläufen, die Abstimmung mit Zulieferern, das Reporting zum VW-Management und die Qualitätssicherung, führend in das Projekt eingebunden. 

Im technischen Bereich war die Carmeq zudem bei der Anpassung des Algorithmus zur Kickerkennung, also der Auslösung des Systems, aktiv. Derzeit wird die zweite Generation entwickelt. Im Detail geht es vor allem um eine weitere Absenkung des Ruhestroms und die Verbesserung der elektromagnetischen Verträglichkeit.

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